Rassismus in Aktion - Abschiebung stoppen!



For four months now, William Ikor, refugee from Cameroon, has been
living in church asylum in Rathenow. He is in acute danger of being
deported. On Thursday, May 24th, the Brandenburg 'Härtefallkommission'
will see into his case. What's urgently needed now, that's to show
support for William. We can make a change!

    Friday, May 18th, 11 am, Rathenow, TRAIN STATION
    *Rally and Fax action to Matthias Platzeck*, Prime Minister of Brandenburg.

*    Saturday, May 19th, 11 am, Potsdam, Brandenburgischer Straße, corner
of Dortustraße:
    *Fax action to Matthias Platzeck*

*    Please send an *e-mail of solidarity* with William to the Brandenburg
prime minister. Send it to:

    buergerbuero@stk.brandenburg.de
check on our facebook page REF EMANCIPATION

WWW:  www.refugeesemancipation.com

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Sehr geehrter Herr Platzeck,

ich wende mich an Sie in einer dringenden Angelegenheit. Wie Sie wissen,
droht dem Flüchtling William Ikor die Abschiebung nach Kamerun. Am 24.
Mai wird die Härtefallkommission sich mit seinem Fall befassen. Ich
möchte Sie bitten, sich für William Ikor einzusetzen.

*    William Ikor lebt in Brandenburg seit dem Jahr 2001, seit elf Jahren
lebt er in Rathenow. Elf Jahre in Deutschland – wie kann man einen
Menschen, der so lange Zeit unter uns gelebt hat, abschieben? Bei allen
bisherigen Bleiberechtsregelungen sowie bei den aktuellen von der SPD
mitgetragenen Entwürfen für eine neue stichtagsunabhängige
Bleiberechtsregelung wird übereinstimmend anerkannt, dass nach acht
Jahren gelebter Integration ein Aufenthaltsrecht erteilt werden sollte.
Und nun soll jemand nach elf Jahren abgeschoben werden?

*    William Ikor engagiert sich seit Jahren in Rathenow, viele kennen und
schätzen ihn, wie er das Internet-Café von „Refugees Emancipation“
aufgebaut und am Laufen gehalten hat. Die Arbeit von Refugees
Emancipation wird in dem Bericht der Landesregierung vom 06.01.12 als
Best-Practise Projekt aufgeführt.
Herr Ikor hat sich um ein besseres Verständnis zwischen den Flüchtlingen
und der deutschen Bevölkerung in Rathenow verdient gemacht – und das in
Rathenow, wo es bis heute ein massives Nazi-Problem gibt. In Zukunft
könnte er sogar einen „Bürgerarbeitsplatz“ im Internet-Café haben. Zwei
konkrete Jobangebote im Garten- und Landschaftsbau im Havelland hat er
ohnehin schon. Sein Deutsch ist nicht schlecht und er ist gut integriert
– und so jemand soll nach über 10 jährigem Aufenthalt aus Brandenburg
abgeschoben werden ?

*    Bei einer Abschiebung nach Kamerun droht ihm die Festnahme schon am
Flughafen. Kamerun ist ein hochkorrupter Staat. Transparency
International listet Kamerun auf Platz 146 von 178 Staaten ganz oben auf
dem Korruptionsindex. Nach dem „Global Corruption Barometer“ gilt die
Polizei von Kamerun als die „korrupteste Institution der Welt“. Konkret
heißt das, dass die Grenzpolizei unberechenbar ist. Abgeschobene
Asylbewerber nimmt sie in der Regel erst einmal fest. Was dann
geschieht, hängt vom Zufall und dem Bakschisch ab. Es ist nicht mit
Sicherheit auszuschließen, dass Herr Ikor, weil er die Gendarmerie nicht
bestechen kann, in ein Gefängnis geworfen wird. Und es ist allgemein
bekannt, dass die Gefängnisse in Kamerun lebenbedrohlich sind: drei- bis
vierfach überbelegt, ohne medizinische Versorgung, ohne ausreichendes
Essen. Ein Ticket zum Sterben.

*    Nach den Regeln der Härtefallkommission hat William Ikor ein Problem.
Die Ausländerbehörde Rathenow wirft ihm vor, er sei sog.
„Mitwirkungspflichten“ nicht ausreichend nachgekommen. Tatsächlich hat
er sich aber wiederholt bei der Botschaft Kameruns um die Ausstellung
eines Passes bemüht. Er ist lediglich nicht mit nach Köln gefahren, wo
er von kamerunischen Regierungsbeamten hätte verhört werden sollen,
damit ihm auf diesem Wege ein Reisepass ausgestellt wird. Herr Ikor
sagt, er habe Angst gehabt und Alpträume, bei der Vorstellung, die
üblichen korrupten Beamten aus Kamerun zu treffen, die ihn nur genauer
unter die Lupe nehmen wollten. Darf ihm daraus ein Strick gedreht werden?

Herr Platzeck, aus diesen Gründen möchte Sie bitten, sich für eine
humanitäre Lösung für William Ikor einzusetzen. Bitte halten Sie mich
über Ihre Schritte auf dem Laufenden.

Mit freundlichen Grüßen

--------------------------------------------------------------


--
Refugees' Emancipation + Women in Exil + FIBB
Dortustr. 46
14467 Potsdam
Tel. 0331 201 69 27 and 0176 362 660 43
Fax 0331 201 57 58
info@refugeesemancipation.com
www.refugeesemancipation


Blog News

Berlin - läuft sich warm......

By anarchoTroll on 26.04.2013, 16:50. Comments (0)

Fight Racism Now!Bundesweite Demo zum 20. Jahrestag der Abschaffung des Grundrechts auf Asyl und des Mordanschlags von Solingen. fightracismnow.net31.

Besucher - garantiert nicht ALF

By anarchoTroll on 28.02.2013, 13:07. Comments (0)

Tja, sehr konstruktiv wie die mit Kritik & Kritikern umgehen. Fortschritt ! Weg von der genickschussanlage?! - Da waren eure Großväter wenigsten ehlicher!

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